Reibungslose Zusammenarbeit / „Wir Gefühl“

Auftraggeber:
Öffentliche Verwaltung, ca. 40 Mitarbeiter/innen, organisatorische und gewerbliche Ausrichtung, Sprachbarrieren aufgrund der unterschiedlichen Herkunftsländer

Ausgangslage:
Es herrscht eine „Einzelkämpfer“-Mentalität unter den Führungskräften und Mitarbeitern. Es gibt zuviel Kleinkrieg, welcher zu Unruhe, Missverständnissen und Zeitverlusten führt. Führungskräfte und Mitarbeiter sind es nicht gewohnt, Konflikte konstruktiv und sachlich zu lösen.

Auftrag:
Die Trainingsmaßnahme sollte die Arbeitsatmosphäre und die Zusammenarbeit im Sinne der Stadt verbessern. Die Entwicklung eines „Wir-Gefühls“, also des Teamgeistes stand dabei im Fokus. Insgesamt sollten die Mitarbeiter motiviert, zufrieden und mit großer Freude ihren Arbeitseinsatz für die Stadt erbringen. Missverständnisse sollten ausgeräumt und offene sowie schwelende Konflikte dauerhaft gelöst werden. Das Dienstleistungsbewusstsein eines jeden Einzelnen sollte geschärft werden, um so ein anziehendes Image zu gewährleisten. Im Rahmen des Trainings sollten die Führungskräfte und Mitarbeiter/innen zusätzlich Instrumente und Umsetzungshilfen erhalten, wie sie ihr Zeitmanagement optimieren und alle vorhandenen Ressourcen ausschöpfen können.

Umsetzung:
Der erste Schritt war ein Führungskräftetraining, um die Persönlichkeit jedes Leitenden weiter zu entwickeln und zu stärken. Die Führungskräfte haben gelernt, ihre eigenen und fremde Verhaltens- und Wertemuster zu erkennen und zu verstehen. Das typgerechte Führen und Delegieren wurde trainiert und ausgebaut. Mit diesem Seminar wurde nicht nur die Kommunikation und die Gesprächsführung sicherer, sondern auch ein Verständnis für die Andersartigkeit der Mitarbeiter/innen erreicht. Ganz deutlich erkannten die Führungskräfte, warum bestimmte Mitarbeiterkonstellationen ständig Konflikte und Disharmonien verursachten.
Im zweiten Schritt wurden die Mitarbeiter gefordert, um alle offenen, schwelenden und unausgesprochenen Hindernisse auszuräumen. Sie nutzten die Möglichkeit, konstruktive Vorschläge für eine reibungslose Zusammenarbeit untereinander und mit angrenzenden Bereichen einzubringen. Das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsvorschlägen erfolgte in Form von Gruppenmoderationen. So entstand eine hohe Identifikation mit den Ergebnissen und Motivation für die Umsetzung. Durch unsere Moderation und das Einbeziehen aller Charaktere kamen auch diejenigen zu Wort, die normalerweise nichts gesagt hätten. Es folgte eine Zusammenfassung und die Bestimmung der für die Umsetzung verantwortlichen Ansprechpartner. Dabei handelte es sich wieder um sehr verschiedene Charaktere mit ganz unterschiedlicher geografischer Herkunft (Staaten) sowie unterschiedlichem Bildungsniveau.

Ergebnis:
Alle Beteiligten haben erkannt, welchen Beitrag in welchen Punkten sie zum gemeinsamen Erfolg leisten können, sollen und wollen. Nach diesen Tagen konnten selbst Mitarbeiter, die jahrelang nicht zusammen in einem Projekt arbeiten konnten, in künftigen Vorhaben als Team verplant werden. Die Stimmung und das Unterstützen auch vermeintlich Schwächerer wurde absolut gestärkt und nachhaltig erreicht. Für den Leiter des Bereichs bedeutet es eine zeitliche und auch kostenmäßige Ersparnis, da durch die Einschätzung der persönlichen und arbeitstechnischen Ausprägung die Arbeiten typgerecht eingeteilt werden. Persönliche Animositäten sind Vergangenheit. Die Führungskräfte und Mitarbeiter sind vertraut damit, wie sie Missverständnisse und Konflikte gar nicht erst entstehen lassen und - wenn sie dann doch einmal vorkommen sollten – diese schnell und sicher bereinigen.

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